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	Kommentare zu: Die Genfer Flüchtlingskonvention &#8211; im Koma	</title>
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	<description>Jüdische Perspektiven auf die Krisen einer Idee</description>
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		Von: Karl Heiden		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Karl Heiden]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2021 11:43:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am &quot;Jubiläumstag&quot; hat sich Gerald Knaus auch im ORF mit einem Interview zu Wort gemeldet. Er tat dies aus Hittisau, einem Ort im vorarlbergischen Bregenzerwald, und hat erklärend darauf hingewiesen, dass dies nicht weit entfernt von jener Grenzstelle am Rhein zur Schweiz sei, wo 1938/39 unzählige jüdische Flüchtlinge von den Schweizer Grenzbehörden zurückgewiesen wurden, weil man eine &quot;überfremdung&quot; der Eidgenossenschaft durch diese an die Wand malte. Dabei wollten sie mit ihrer Flucht nur ihrem sicheren Tod entgehen. Ein einziger Grenzbeamter hat sich damals der Order widersetzt: Er war dann zeitlebens in der Schweiz ein verfemter Mann, 
erst die Nachwelt hat ihm dafür Kränze geflochten. Wie sie sich auch erst 1951 zur Genfer Flüchtlingskonvention verständigt hat, die laut Knaus nun &quot;im Koma liegt&quot;. 
Ein trauriges Schicksal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am &#8220;Jubiläumstag&#8221; hat sich Gerald Knaus auch im ORF mit einem Interview zu Wort gemeldet. Er tat dies aus Hittisau, einem Ort im vorarlbergischen Bregenzerwald, und hat erklärend darauf hingewiesen, dass dies nicht weit entfernt von jener Grenzstelle am Rhein zur Schweiz sei, wo 1938/39 unzählige jüdische Flüchtlinge von den Schweizer Grenzbehörden zurückgewiesen wurden, weil man eine &#8220;überfremdung&#8221; der Eidgenossenschaft durch diese an die Wand malte. Dabei wollten sie mit ihrer Flucht nur ihrem sicheren Tod entgehen. Ein einziger Grenzbeamter hat sich damals der Order widersetzt: Er war dann zeitlebens in der Schweiz ein verfemter Mann,<br />
erst die Nachwelt hat ihm dafür Kränze geflochten. Wie sie sich auch erst 1951 zur Genfer Flüchtlingskonvention verständigt hat, die laut Knaus nun &#8220;im Koma liegt&#8221;.<br />
Ein trauriges Schicksal.</p>
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